Babybrei Schlägerei

Hallo Freunde,

man könnte meinen, ich litt unter `Blogger-Burnout´. Dem war aber nicht so, das garantiere ich euch. Meine Abstinenz hatte einen anderen Grund: der Bart. Nachdem ich ihn abrasiert hatte, hatte ich plötzlich keine Ideen mehr, ich war immer schlapp, Kreativ- und Ideenlosigkeit begleiteten meinen Alltag. Nun ist der Bart wieder da. Grauer und rauer als je zuvor. Auf einmal habe ich Ideen und bin motiviert. Auch Frau Jot hat es erkannt.

 

Unabhängig davon, ist ja auch nicht viel in den letzten drei Monaten passiert. Bis vor 2 Wochen. Zum Einen macht Baby Django den `Side-Flip´und zum Anderen kriegt er jeden Mittag Brei. Wir haben uns von Bekannten das `Brei-Zauber-Gerät´von AVENT ausgeliehen. Echt super. Die ist sogar für den gestressten Vater sehr einfach zu bedienen: alles einwerfen, einschalten, warten bis es piept und dann hexeln. Ciao, alles fertig. Wie bei einem Caipirinha. Nur mit dem Unterschied, dass im Hintergrund keine Samba-Musik läuft sondern Baby Django schreiend seinen Brei verlangt.

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Baby Django hat auch beim ersten Mal alles aufgegessen. Der ist wirklich eine richtige Maschine. Deswegen artet das ganze auch immer zu einem Breigemetzel aus. Der kleine Stinker hat auch gelernt wie man vibrierend die Luft und den Brei aus dem Mund presst. Wenn ich nicht in Deckung gehen würde, sähe es so aus, als ob Baby Django mich füttern würde, so eingesaut wie ich dann aussehe. Zudem haut er einfach um sich mit dem Ziel den Löffel oder meine Hand zu treffen. Wie soll man einem Baby begreiflich machen, dass er nicht gerade in einem Box-Weltmeisterschaftskampf steckt und der Gegner sein Vater ist. Ich will doch nur, dass er gut isst und Muskeln aufbaut.

Falls ihr euch fragt, ob mein Sohn ein reicher Schnösel ist, kann ich euch beruhigen. Das Gucci-Lätzchen war ein Geschenk. Nein, auch nicht aus Antalya. Wenn ich meine Babyfotos angucke, sah das so aus, als ob mein Vater eine alte Pyjamahose als Lätzchen um meinen Hals gewickelt hatte.

 

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Aber eine Nebenwirkung hat die Breizufuhr: der Kleine hat seitdem richtig starke Verstopfungen. Der Arme tut mir manchmal echt leid. Er drückt wie ein Presslufthammer und es kommt nur ein kleiner steinartiger Kacki raus. Aber er steckt es trotzdem wie ein starker Mann weg. Die Ärztin hat auch gesagt, dass es bis zu 6 Wochen dauern kann, bis sich die Darmflora daran gewöhnt hat. Ich habe schon überlegt ihm zwei Ayran zu geben. Dann werden wir sehen ob die Ärztin oder Baba Django recht hat.

 

Ach ja folgende Lektüre kann ich zum Thema Brei für Einsteiger empfehlen:

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Man macht sich ja plötzlich über alles Gedanken. Das Trinkwasser könnte ja mit atomaren Restmüll verseucht und nicht babyverträglich sein. Im Buch gibt es auch hierfür Hinweise und Handlungsempfehlungen.

 

Folgende Variationen hat er schon bekommen (alle Bio):

  • Möhren
  • Möhren und Döner
  • Möhren mit Kartoffeln und 500 Gramm Rinderfilet
  • Zucchini mit Kartoffeln und Mercimek (türk. Linsensuppe)
  • Fenchel mit Kartoffeln und Sucuk (türk. Knoblauchwurst) Mein Favorit!

allesamt hat er ohne Probleme gegessen. Die “Reste” haben wir zum Teil portioniert und eingefroren.

Ich bin eher der Anti-Gläschentyp. Also auch ohne die Avent Zaubermaschine kann jeder den Brei selbst zubereiten. Natürlich sind die Gläschen bedenkenlos aber trotzdem ist selbstgemachter frischer und gesunder Brei -zumindest- geschmackvoller als industriell hergestellter Brei, vor allem mit paar Chiliflocken für den extra Kick. Und die 5 Minuten, um einen Döner zu kaufen und zu mixen, die hat doch wirklich jeder. Aber besser ohne Zwiebeln wegeb den Blähungen. Aber Tsatziki/Scharf kann locker bestellt werden. Alternativ Cocktailsoße.

 

Fazit:

Babybrei, auch mit Schlägerei, Baba Django ist dabei.

 

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